Plastiktüte? Nein, Danke!

„Jute statt Plastik“, die Älteren erinnern sich noch an die Beutel mit diesem Aufdruck.

Was ist geblieben von der Erkenntnis, dass wieder verwendbare Stoffbeutel, Taschen, Rucksäcke oder Körbe so viel sinnvoller sind?

Plastiktüten – Symbole unserer Wegwerfgesellschaft – werden extrem energieintensiv hergestellt, verrotten nicht und haben bereits ganze Meeresregionen vermüllt.

In Deutschland werden pro Einwohner und Jahr etwa 65 Stück verwendet, d. h. jährlich werden allein hierzulande 5 Milliarden Plastiktüten verbraucht. Die durchschnittliche Nutzungsdauer der Tüten liegt bei 25 Minuten, mehrfach genutzt werden sie kaum.

Sie kommen in den Müll (werden bestenfalls recycelt, verbrannt) oder landen in der Natur, wo es 100 bis 400 Jahre braucht, bis sie in kleinste Teile zerfallen. Oder sie gelangen über die Flüsse ins Meer, wo sie in erheblichem Maße zur Verschmutzung und zur Vergiftung von Fischen beitragen.

Es gibt bereits Plastiktütenverbote, bzw. hohe Besteuerungen (Italien, San Francisco, Los Angeles, Irland u.a.), die sich positiv auswirken.

Auch in der EU wird über ein allgemeines Verbot konkreter nachgedacht.

Leisten Sie schon heute Ihren kleinen, aber wegweisenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz!

  • Vermeiden Sie Plastiktüten!
  • Gehen Sie nicht ohne Tasche, Korb, Netz oder Rucksack einkaufen.
  • Haben Sie immer eine kleine, zusammenfaltbare Tasche (es gibt sie auch schön farbig) für alle Spontaneinkäufe bei sich.
  • Sagen Sie beim Kassieren sofort, dass Sie keine Tüte benötigen.

  Kampagne "Einwegplastik - kommt nicht in die Tüte!"

 

 

Fliegen – und für die Klimagase zahlen

Ab in den Süden, in die Sonne ... auch ansonsten sehr umweltbewusste Menschen wollen oftmals nicht auf Flugreisen verzichten.

Die gemeinnützige Organisation „atmosfair“(Gemeinschaftsinitiative des Reiseveranstalterverbandes Forum anders Reisen und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch) bietet ein Kompensationsangebot:

 

  • Sie bezahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase.
  • Wie viel schädliche Klimagase Ihre Flugreise verursacht wird mit Hilfe eines Emissionsrechners ermittelt.
  • atmosfair investiert dieses Geld zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte, um damit Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbar negative Klimawirkung haben wie die Emissionen des Fliegens. Finanziert werden Projekte in Ländern des Südens.

„Zwar lässt sich der Schaden, der für die Umwelt durch einen Flug entsteht, nicht ungeschehen machen – genauso wenig wie eine Plombe einen kranken Zahn heilen kann. Doch in beiden Fällen ist ein Reparaturversuch ohne Zweifel besser als die Hoffnung, durch Aussitzen werde sich das Problem schon irgendwie von selbst lösen.“  www.atmosfair.de

 

Wie klimafreundlich leben Sie?

Wie viel klimaschädliches CO2 produziert jeder von uns, Tag für Tag? Testen Sie selber: Wie hoch ist derzeit Ihr ganz persönlicher Beitrag, wie klimafreundlich leben Sie?

So genannte CO2 Rechner helfen den eigenen Energieverbrauch und die dadurch entstehenden C02 Emissionen abzuschätzen und mit dem deutschen und dem weltweiten Durchschnittsverbrauch (11 bzw. 3,8 Tonnen pro Jahr) zu vergleichen.

Für die Berechnung werden die vier Bereiche, in denen im Alltag die meisten Emissionen anfallen, herangezogen: Strom und Heizen, Verkehr, Ernährung und Konsum.

Geben Sie Ihren Verbrauch und Ihr Verhalten möglichst genau an, und nach einigen Minuten erstellt der Rechner Ihre persönliche Klima-Bilanz. Dazu erhalten Sie konkrete Tipps wie Sie Ihr Ergebnis (weiter) verbessern und zum Klimaschutz beitragen können. Interessierte finden viele solcher Rechner im Internet. Zwei möchten wir Ihnen an dieser Stelle anbieten:

Quarks & Co

www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege

EnergieAgentur.NRW

http://www.energieagentur.nrw.de/co2-rechner/

 

 

Aus ist nicht gleich aus – die heimlichen Stromräuber

Bis zu 100 Euro im Jahr bezahlen deutsche Haushalte allein für Stand-by- Einstellungen von Fernseher, Computer und Co. Mindestens 5% des gesamten Stromverbrauchs machen diese überall vorhandenen, meist völlig unbeachteten Stromverbraucher aus. Um die dafür erforderliche Energie bereitzustellen sind zwei Großkraftwerke nötig, mit dem entsprechenden klimaschädlichen CO2-Ausstoß.

"Wer lässt schon nachts seinen Automotor laufen, damit er morgens bequemer losfahren kann? Aber genau das signalisiert das kleine rote Lämpchen am Fernseher, Videorecorder oder an der Stereoanlage." (Energieagentur NRW)

Stromräuber sind z.B.:

  • Espressomaschinen
  • TV-Geräte,
  • Computer und Drucker
  • ADSL-Router
  • Radiowecker
  • Halogenlampe mit Steckernetzteil
  • HiFi-Anlage

 Stoppen Sie die Stromräuber in Ihrem Haushalt!

  • Schalten Sie Elektrogeräte aus, nicht bloß mit der Fernbedienung, sondern über den Ausschalter.
  • Bei manchen Geräten hilft nur den Stecker aus der Steckdose zu ziehen oder mit Hilfe einer schaltbaren Steckerleiste den Stromverbrauch zu stoppen
  • Geräte, die auch nach dem Ausschalten noch Strom verbrauchen erkennen Sie daran, dass sie warm sind (meist auf der Rückseite), Brumm- oder Summtöne zu hören sind, auch rote oder grüne Leuchtdioden oder eine Anzeige der Uhrzeit verweisen darauf, dass das Gerät noch Strom verbraucht.
  • Trennen Sie Ladegeräte (Handy, Rasierapparat, elektrische Zahnbürste, Handstaubsauger, Akkuladegerät,...) immer vom Netz, wenn sie nicht benötigt werden
  • Ziehen Sie vor Urlauben alle Elektrogeräte vom Stromnetz
  • Wählen Sie beim Neukauf Geräte mit einem echten Ausschalter
  • Achten Sie bei Telefonen, Faxgeräten und Anrufbeantwortern, die nicht abgeschaltet werden sollen, auf niedrige Stand-By-Verbräuche

Detaillierte Informationen und Tipps zum Thema bietet eine Broschüre der Energieagentur www.dena.de/themen/thema-strom/publikationen/publikation/stand-by-energiespartipps/

 

 

 

 

Fahrräder mit Schwung - Elektrofahrräder

Immer häufiger begegnen sie einem, in den Medien aber auch direkt auf der Straße – Elektrofahrräder oder auch „Pedelecs“.

Rein äußerlich unterscheiden sie sich kaum von normalen Fahrrädern. Pedelec steht für "Pedal Electric Cycle" und bedeutet, dass ein Elektromotor beim Treten zusätzlichen Schwung liefert und die Antriebskraft verstärkt. Hört man auf die Pedale zu treten, hört auch der Elektromotor auf das Fahrrad anzutreiben.

 

Gerade im hügeligen Ostwestfalen bieten diese Fahrzeuge viele Vorteile:

Bei Gegenwind oder starken Steigungen erleichtern sie das Fahren.

Längere Strecken sind damit auch für nicht ganz so sportliche Nutzerinnen und Nutzer gut  zu schaffen.

Pendlern ermöglicht ein Elektrofahrrad bewegt aber nicht verschwitzt zur Arbeit zu kommen.

Pedelecs sind einfach zu fahren, auch bei ausgeschaltetem Motor.

Die Technik der Räder ist ausgereift, der Elektromotor leise und sehr energiesparend.

 

Elektrofahrräder kennenlernen

Der Verkehrsclub VCD bietet zwei Modelle zum Probieren.

Unter der Tel. Nr. 0521/ 63961 können Sie einen Termin zum Ausleihen der Räder vereinbaren.

 

 

 

Freiwilliges Ökologisches Jahr - FÖJ

Seit mehr als zehn Jahren gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahren das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

Solch ein Bildungs- und Orientierungsjahr bietet die Möglichkeit

persönliche Erfahrungen im Umgang mit Menschen und der Natur zu machen,

Umweltschutz kennen zu lernen und

sich beruflich zu orientieren.

Anerkannte Einsatzstellen sind z. B. Umweltämter, Umweltverbände oder Biologische Stationen. Die Tätigkeiten sind vielfältig: Garten- und Landschaftspflegearbeiten, Biotop- und Artenschutz, Gewässerpflegemaßnahmen, Umweltbildung für Kinder und Erwachsene oder auch Arbeiten in landwirtschaftlichen Biobetrieben.

Fester Bestandteil des FÖJ sind Seminare. Hier werden Fragen rund um das FÖJ (Rechte und Pflichten, Austausch und Auswertung der Erfahrungen) behandelt. Daneben wird über Berufe und Berufsperspektiven informiert und es werden Grundkenntnisse zu Ökosystemen und anderen Bereichen der Ökologie erworben und vertieft.

 

FÖJ im Ausland

In begrenzten Umfang ist ein freiwilliges ökologisches Jahr auch im Ausland möglich. Weitere Informationen finden sich auf der Seite FÖJ/Landesjugendamt

 

FÖJ als Wartesemester

Das Freiwillige Ökologische Jahr kann bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) als Wartesemester angerechnet werden

 

FÖJ-Zentralstelle in Münster

Wer Interesse an einem Freiwilligen Ökologischen Jahr hat, weitere Informationen sucht, kann sich an die FÖJ-Zentralstelle in Münster wenden. Dort erhält man eine aktuelle Einsatzstellenliste, Bewerbungsunterlagen und Informationen über das Bewerbungsverfahren.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

FÖJ-Zentralstelle

Warendorfer Straße 25

48133 Münster

Tel.: 0251 591-6710 oder -4577

Fax: 0251 591-6511

E-Mail:ruediger.klebeck@lwl.org

www.foej-wl.de

 

FÖJ bundesweit

http://www.foej.de/

Kommunikationsplattform für aktive FÖJler und Ehemalige

http://foej.net/

 

 

 

 

 

Gefährdungen durch Drucker, Fax und Kopierer

Teilweise werden in Büros höhere Feinstaubbelastungen erreicht als an viel befahrenen Straßen. Es sind die Laserdrucker, Laserfaxgeräte und Kopierer, von denen die gefährlichen Raumluftbelastungen ausgehen können.

Der Toner in diesen Geräten ist ein aus mehreren Komponenten zusammengesetzter Farbstoff. Beim Drucken und Kopieren - unter der Hitzeeinwirkung - werden leicht-, mittel- und schwerflüchtige organische Verbindungen (VOC) sowie Fein- und Feinststäube (Nanopartikel) in die Raumluft abgegeben.

Unabhängige Analysen haben ergeben, dass dadurch teils höchst problematische Belastungen mit allergenen oder krebserregenden Schadstoffen verbunden sind.

Beachten Sie am Arbeitsplatz oder zu Hause:

Tinte statt Toner; moderne Tintenstrahldrucker sind auch im Geschäftsbereich eine schnelle, sichere und kostengünstige Alternative

Vermeiden Sie unnötiges Drucken! Sie schonen die Umwelt, Ihre Gesundheit und sparen Kosten

Kaufen Sie staubarme Geräte (hilfreich ist hier die Orientierung an dem Gütesiegel "Blauer Engel"

Achten Sie auf ausreichende Lüftung der Geräte

Stellen Sie die Geräte möglichst in einem gut lüftbaren gesonderten Raum auf

Drucker aus kleinen Büros besser in einen gut belüfteten Flur oder einen eigenen Druckerraum stellen

Abluftöffnungen sollten nicht auf Nutzer ausgerichtet sein

Erkundigen Sie sich nach einzubauenden Feinstaub-Filtern

Nur mit geschlossener Abdeckung kopieren

Papierstaus vorsichtig und sorgfältig beheben, um unnötigen Staub zu vermeiden, waschen Sie sich anschließend die Hände

Verunreinigungen durch Toner immer mit feuchtem Tuch abwischen

Die Reinigung der Geräte sollte nur mit geprüften Saugern erfolgen (niemals ausblasen)

Weitere Informationen:

 nano-Control, internationale Stiftung, die sich für gesunde Raumluft engagiert

www.nano-control.de

krank-durch-toner.de

 

 

 

 

CDs und DVDs zur Sammlung

An vielen Stellen kommen CDs und DVDs zum Einsatz. Die glänzenden Scheiben dienen als preiswertes Speichermedium für Texte, Bilder, Grafiken, Musik oder Filme.

Nicht mehr benötigte CDs oder lästige Werbebeigaben sollten nicht einfach in den Müll geworfen werden. Schon 2003 hat das Umweltbundesamt die Sammlung von CDs und deren Verwertung empfohlen.

Denn CD-Recycling ist wirtschaftlich sinnvoll und hilft Ressourcen und Energie zu sparen. CDs und DVDs bestehen hauptsächlich aus dem Kunststoff Polycarbonat sowie einer dünnen Metallschicht mit Schutzlack und Druckfarben. Die Beschichtung kann mit geringem Aufwand von der Kunststoffscheibe gelöst werden, das Polycarbonat lässt sich problemlos aufbereiten und zu neuen, hochwertigen Produkten in der Medizintechnik oder für Computer umwandeln. Leider geschieht das bisher aber noch viel zu selten.

Leisten Sie wieder einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: geben Sie alte CDs zur umweltfreundlichen Sammlung.

Sammeltipps

CD's und DVD's in die Sammeltonnen geben, die dazugehörigen Kunststoffhüllen können über die gelben Säcke entsorgt werden.

Datenschutz:

Wenn Sie CDs mit persönlichen Daten entsorgen wollen, können Sie diese gegen unbefugtes Lesen durch Dritte schützen. Mehrere radiale, tiefe und breite Kratzer auf der Oberseite (Labelseite) machen die Daten weitgehend unlesbar. CDs mit brisanten Inhalten (z.B. personenbezogenen Patientendaten) sollten direkt geschreddert oder zerschnitten werden.

Sammel- bzw. Rückgabestellen:

In manchen Elektronikläden können CD's und DVD's kostenlos zurückgegeben werden.

Auch einige Kommunen und Einrichtungen haben Sammelsysteme für Alt-CDs eingerichtet. Erfragen Sie bei ihren örtlichen Abfall- und Umweltbehörden, ob eine Rückgabemöglichkeit in Ihrer Nähe besteht.

Sammelstellen in Bielefeld:

An verschiedenen Orten in der Stadt hat der Umweltbetrieb Sammelbehälter aufgestellt. Einen Standort in Ihrer Nähe finden Sie auf folgender Internetseite:

www.bielefeld/cdtonne

Sammelstelle jetzt auch im Umweltzentrum Bielefeld

Gern unterstützt das Umweltzentrum die sinnvolle CD-Sammlung. Im Eingangsbereich befindet sich eine graue Sammeltonne, in die Scheiben entsorgt werden können.

August-Bebel-Str. 16- 18

33602 Bielefeld

 

 

 

 

 

Immer wieder ... richtig lüften

Regelmäßiges Lüften ist für unser Wohlbefinden außerordentlich wichtig, denn wir halten uns die allermeiste Zeit des Tages in geschlossenen Räumen auf. „Verbrauchte“ Luft (zu hoher CO2-Anteil, ggf. Schadstoffe, unangenehme Gerüche) muss durch frische Luft ersetzt werden.

In bewohnten Räumen entsteht durch Atmen, Schwitzen, Duschen, Baden oder Kochen ständig Wasserdampf, der die Luftfeuchtigkeit ansteigen lässt. Die Gefahr von Feuchteschäden und Schimmelbildung ist gegeben, wenn diese Feuchtigkeit nicht schnell per Lüften nach draußen abgegeben wird. Mittlerweile sind die Fenster der meisten Wohnungen viel dichter als in früheren Zeiten – was aus Energiespargründen auch wichtig und richtig ist.- eine „automatische“ Lüftung durch Fugen und undichte Fenster findet nicht mehr statt.

Auf das richtige Lüften kommt es an. Lange ist nicht gleich gut! Lüften per Kippfenster bringt nur wenig Luftaustausch, dafür geht aber sehr viel Heizenergie verloren.

Bauen Sie das regelmäßige Lüften in Ihren Tagesablauf ein.

Hier Hinweise und Tipps dazu:

 

Stoßlüften – Mehrmals täglich (5-10 Minuten)

Das so genannte Stoßlüften ist die sinnvollste Art zu Lüften: Die Fenster der Räume werden dabei weit geöffnet –  wenn möglich mit Durchzug von einem zum anderen Fenster, oder quer durch die ganze Wohnung. 5 - 10 Minuten reichen auf diese Weise, um die warme feuchte Innenraumluft gegen frische, trockene Außenluft auszutauschen; mehrmals täglich, mindestens zweimal, wenn Sie lange außer Haus sind. Die Heizkörper werden für diese Zeit heruntergestellt.

Auch bei Regen- oder Nebelwetter kann während der Wintermonate durch Stoßlüften ausreichend Luftfeuchtigkeit aus geheizten Räumen nach außen geleitet werden, entscheidend ist der Temperaturunterschied zwischen außen und der Wohnung.

 

Lüften per Kippfenster ist nicht sinnvoll

Die Wirkung ist sehr viel geringer als beim Stoßlüften. Die Frischluft erreicht einige Zimmerbereiche kaum, dagegen kühlen Wände und Boden in Fensternähe stark aus.

 

Ungenutzte oder wenig genutzte Räume

Auch hier regelmäßig lüften, mäßig heizen. Der Temperaturunterschied zwischen geheizten und ungeheizten Räumen sollte nicht mehr als 4 Grad Celsius betragen. Halten sie die Türen zu ungenutzten, kühleren Räumen geschlossen.

 

In der Küche

Hier entsteht beim Kochen oder nach dem Öffnen der Spülmaschine viel Feuchtigkeit, die unbedingt abgeführt werden muss.

Dunstabzugshauben mit Abführung ins Freie sind sinnvoll, Dunstabzugshauben mit Umluftführung sind zur Verringerung der Luftfeuchtigkeit nicht geeignet.

 

Im Bad

Lüften Sie sofort nachdem geduscht oder gebadet wurde, bevor sich die Feuchtigkeit an Oberflächen niederschlägt. Sinnvoll ist das Abwischen von Wannen und Fliesen nach dem Baden oder Duschen.

 

Im Keller

Sonderregel für den Keller: Im Sommer, wenn die Außentemperatur höher als im Keller ist, sollten die Fenster und Türen geschlossen bleiben. So wird vermieden, dass die warme Außenluft an den kühlen Kellerwänden kondensiert und sie feucht werden lässt.

 

Wäsche trocknen in der Wohnung, Bügeln, Boden wischen

Diese Aktivitäten sollten mit zusätzlichem, kurzen Stoßlüften kombiniert werden.

 

Ein Hygrometer zeigt an

Regelmäßige Messen der relativen Luftfeuchtigkeit in Räumen mit Hilfe eines Hygrometers gibt Auskunft. 50 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit (bei 20 Grad Zimmertemperatur) ist angebracht, 65 % sollte die maximale Obergrenze sein.

 

So genannte Raumluft-Entfeuchter

sind nicht zu empfehlen. Wer die Hinweise zum richtigen Lüften anwendet, kann sich die Kosten für ein solches Gerät und die damit verbundenen Stromkosten sparen.

 

Lüftungsanlagen

Automatische Lüftungsanlagen sorgen auch bei geschlossenen Fenstern für eine passende Lüftung. In energiesparenden Neubauten sind solche Anlagen Standard. Vielfältige Informationen zu automatischen Lüftungssystemen sind auf den Internetseiten der Energieagentur NRW unter http://www.ea-nrw.de/lueftung

zu finden.

 

Lüften im Sommer

Auch im Sommer, wenn nicht geheizt wird, ist Lüften wichtig. Um einen wirklichen Luftaustausch zu erreichen müssen die Fenster viel länger als in der kalten Jahreszeit offen bleiben, denn der Temperaturunterschied zwischen Außen- und Innenraumluft ist meist gering. Empfehlenswert ist jeweils eine halbe Stunde am Morgen und am Abend.

 

 

 

Geschenke, Geschenke, Geschenke

Nicht nur zur Weihnachtszeit ... Sind Sie auf der Suche nach Geschenken?

Hier einige Vorschläge aus den Themenbereichen der Umweltberatung:

 

Spritsparstunde

Verschenken Sie einen Gutschein für eine Spritspar-Fahrstunde.

Fragen Sie bei Fahrschulen in Ihrer Nähe nach einem entsprechenden Angebot (bzw. dort wo der oder die beschenkte wohnt) oder informieren Sie sich unter

www.spritsparstunde.de

 

Keep cool

Klimaschutz- Spiel für 3-6 Personen

www.bundladen.de

 

Ein Bild auf Zeit – aus der Artothek

Artotheken sind Einrichtungen verschiedener Träger - öffentlicher Bibliotheken, Kulturämter, Museen, Kunstvereine u.ä. - die originale Werke aktueller Kunst kostenlos oder gegen geringe Gebühr, befristet häufig auf zwei bis vier Monate, entleihen. Sie geben damit ihren Kunden die Möglichkeit, sich zu Hause in Ruhe mit Kunst auseinanderzusetzen.

Wählen Sie ein Werk aus und verschenken es, zwar nur auf Zeit, aber mit dem Hinweis, dass der oder diejenige sich wieder ein neues Kunstwerk ausleihen kann

In Bielefeld erreichen Sie die Einrichtung in der Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-bielefeld.de

Allgemeine Informationen zu Artotheken und Adressen in anderen Städten und Regionen finden Sie unter artothek.kulturimnetz.de

 

Geschenke, die nichts oder nur wenig kosten

Schauen Sie, was Verschenk- und Tauschbörsen bieten:

alles-und-umsonst.de/

www.verschenkboerse-bielefeld.de

 

 

"50 Engagierte"

Eine Auswahl von 22 engagierten Menschen weltweit, Plakatserie

www.brot-fuer-die-welt.de

 

Mitglied werden in einem Umweltverband

Als Mitglied eines Umweltverbandes erfährt die oder der Beschenkte regelmäßig Aktuelles – z.B. durch die Mitgliederzeitschriften – über Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.

Viele neue Mitglieder tragen dazu bei, dass sich Verbände erfolgreicher für Mensch und Natur einsetzen können. Je mehr Menschen mit einer Stimme sprechen, desto aufmerksamer reagiert die Politik. Mit (vielen neuen) Mitgliedsbeiträgen steht den Verbänden und Initiativen mehr Geld zur Verfügung, um für Umwelt und Natur aktiv zu bleiben. Hier drei Beispiele

www.bund.net

www.nabu.de

www.vcd.org

 

Einkaufsgutschein(e) für einen Bio- oder Hofladen

Adressen finden Sie unter

http://www.oekolandbau-nrw.de

 

Kalender

z.B. der Wandkalender von „Brot für die Welt“

http://www.brot-fuer-die-welt.de

"Faszination Natur 2010“, „Artenvielfalt 2010“ vom Naturschutzbund

www.nabu.de

oder den Naturkalender des BUND

www.bundladen.de

 

Wunderschöne Papeterie-Artikel, d!rektrecycelt

www.direktrecycling.net/DEUTSCHLAND

 

Waschnüsse

Ein umweltschonendes, rein pflanzliches, biologisches Waschmittel für die Waschmaschine

www.bundladen.de/shop

 

Textilien von Ökomode- & Fair Trade Anbietern

www.ecoshopper.de

 

Milchaufschäumer, Wecker, Armbanduhr und vieles mehr - solarbetrieben

www.solarserver.de

 

Last but not least - Bücher, z. B.:

Ulla Gahn

Unter Strom. Wie Ökostrom zur Party wurde. Mit allen Infos zum Stromanbieterwechsel

Pendo Verlag

 

AubE Umweltakademie (Hrsg.)

Natürlich OstWestfalen Lippe. 25 Rad-und Wandertouren mit zahlreichen Freizeittipps

Westfalen-Verlag

 

BUNDJugend (Hrsg.)

Das Klima Kochbuch. Klimafreundlich einkaufen kochen und genießen

Zu bestellen unter
www.bundladen.de/

 

Andrea Baier, Christa Müller, Karin Werner

Wovon Menschen leben. Arbeit, Engagement und Muße jenseits des Marktes

Oekom Verlag GmbH

 

 

 

„E“s im Essen

Die Marmelade aus dem Supermarkt bleibt immer gleich rot und riecht auch nach Wochen noch intensiv nach Erdbeeren, während sich bei der selbst gemachten sowohl Farbe als auch Aroma mit der Zeit verändern.

Die Beschaffenheit vieler Lebensmittel wird häufig durch künstliche Zusatzstoffe verändert. Sie geben die intensiven Farben, machen lange haltbar oder bestimmen den Geschmack.

Zusatzstoffe sind in sehr vielen Lebensmitteln und kaum einer weiß, was sich hinter den vielen Bezeichnungen und „E-Nummern“ (E steht für EU als einheitliches Zeichen für Zusatzstoffe in Europa) verbirgt.

Es gibt 315 zugelassene Zusatzstoffe. Man unterscheidet sie anhand ihrer Wirkungsweise in Säuremittel, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Geliermittel, Emulgatoren, Geschmacksverstärker und Antioxidationsmittel. Darüber hinaus gibt es noch über 3000 Aromastoffe, die ohne Angabe von eigenen E-Nummern verwendet werden.

Trotz ihrer Zulassung sind nicht alle Lebensmittelzusatzstoffe gesundheitlich unbedenklich. Einige sind z.B. dafür bekannt, bei entsprechend veranlagten Menschen Allergien oder allergische Reaktionen auszulösen. Andere stehen im Verdacht, bei Kindern Konzentrationsstörungen hervorzurufen.

Immer häufiger werden gentechnisch veränderte Pflanzen oder gentechnisch veränderte Mikroorganismen bei der Produktion von Zusatzstoffen eingesetzt

Bisher ist noch wenig über Wechselwirkungen zwischen den Zusätzen und anderen Bestandteilen bekannt.

Tipps:

  • Wenn Sie sich gesund ernähren wollen, meiden Sie Produkte, die Zusatzstoffe enthalten, vor allem solche, die als gesundheitlich bedenklich eingestuft werden.
  • Kaufen Sie möglichst wenig weiterverarbeitete Produkte oder Fertiggerichte. Salatsoßen, Kartoffelbrei, Quark- oder Joghurtspeisen lassen sich leicht und preiswert selbst zubereiten
  • Bevorzugen Sie frische Waren aus der Region
  • Achten Sie auf das Kleingedruckte, lesen Sie die Zutatenliste. Werbewirksame Aufdrucke wie "ohne Farbstoffe" verschleiern nicht selten andere problematische Zutaten. Achten Sie auch auf die Reihenfolge der Inhaltsstoffe in der Zutatenliste: Was an erster Stelle steht, ist mengenmäßig am meisten enthalten
  • Vermeiden Sie Nahrungsmittel mit künstlichen Aromen oder Geschmacksverstärkern. Erhalten Sie sich Ihr natürliches GeschmacksempfindenKaufen Sie bewusst ein, lassen Sie sich nicht von Werbung und einer verheißungsvollen Verpackung verlocken
  • Lange Zutatenlisten deuten darauf hin, dass das Produkt vielfach bearbeitet wurde
  • Fragen Sie bei Unklarheiten nach, lassen Sie sich Aussagen zum Produkt schriftlich bescheinigen; vom Händler oder vom Hersteller

Wer wissen möchte, was die „E- Kürzel“ bedeuten, wie bestimmte Substanzen aus gesundheitlicher Sicht zu beurteilen sind oder ob der eine oder andere Stoff – z.B. bei Lebensmittel-Allergien - besser gemieden werden sollte, kann sich in Lebensmittelzusatzstoff-Listen kundig machen:

Im Internet steht dazu z. B. die Liste der Verbraucher Initiative www.zusatzstoffe-online.de zur Verfügung.

Im praktischen Taschenformat gibt es eine Lebensmittel-Zusatzstoffliste in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen oder unter www.vzbv.de.

 

 

 

 

Sprit sparen beim Autofahren - weniger Kosten, mehr Klimaschutz

Mit der richtigen Fahrweise lassen sich leicht 25 Prozent Sprit sparen.

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums könnten allein damit jährlich rund fünf Millionen Tonnen CO2 in Deutschland vermieden werden.

Eine neue, sparsame, gelassene Fahrweise zahlt sich mehrfach aus: Sie verringern Ihre Kosten, entlasten Umwelt und Klima, und vermeiden Stress.

Es sind nur einige Tipps, die Sie beachten sollten. Vieles ist bekannt, und schon nach kurzer Zeit sehr bewussten Fahrens haben sich die energiesparenden Verhaltensweisen eingeschliffen. Bei einer Fahrleistung von 15.000km pro Jahr können Sie so leicht rund 300 Euro sparen und die Umwelt entlasten. (Quelle: Umschalten - ganz einfach Sprit sparen, NABU)

 Ganz praktisch erlernen lässt sich so eine spritsparende Fahrweise bei einem Energiesparkurs in Fahrschulen. Viele bieten mittlerweile ein solches Angebot.

Zum Beispiel die Fahrschule „Vornesitzer“ im Umweltzentrum Bielefeld, deren Ziel es ist Führerschein und Umweltschutz zu verbinden! Hier er-fahren Sie ganz konkret, wie Sie mit möglichst geringem Energieverbrauch weite Strecken zurücklegen können. Termine und Kursgebühr auf Anfrage, auch Gruppenanmeldungen für interne Kurse sind möglich.

http://vornesitzer.de/pages_Sie/Startseite.html

 
Ausführliche Erläuterungen zu Spritspar-Tipps finden Sie im Internet auf den Seiten des Verkehrsclub Deutschland, VCD www.vcd.spritsparen oder beim Naturschutzbund, NABU www.sparsprit.info.

      Und im www.infonetz-owl.de

 

In Schriftform :

Ratgeber des Umweltbundesamtes zum Thema

„Sprit sparen und mobil sein“

Zu bestellen und als Download unter

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3705

 

 

 

Nicht nur in der Fairen Woche - Fair gehandelte Produkte

Mit Fairem Handel werden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in den südlichen Ländern verbessert und ihre sozialen Rechte gestärkt. Verschiedene Organisationen treten hierbei in direkten Kontakt mit Kleinbauern, Handwerkern und deren Initiativen. Die Produzenten erhalten für ihre Produkte und Waren ein regelmäßiges und faires Entgeld. Darüber hinaus werden Maßnahmen für Bildung oder Gesundheitsversorgung (finanziell) unterstützt. Es werden langfristige Lieferverträge vereinbart, die gleichberechtigte Mitbestimmung aller beteiligten Gruppen angestrebt und unnötiger Zwischenhandel vermieden. Ziel ist, die Lebensbedingungen der Menschen in den Produktionsländern zu verbessern, die Binnenwirtschaft zu stärken und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abzubauen.
Zu erkennen sind fair gehandelte Produkte an ihren Gütesiegeln. Das bekannteste ist das TransfairSiegel  http://www.transfair.org.

TransFair selbst ist keine Marke, handelt nicht mit Waren. Der Verein vergibt sein Siegel an Produkte, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt werden.
Neben den sozialen Belangen gewinnt auch der Umweltschutz zunehmend an Bedeutung. So enthalten immer mehr fair gehandelte Produkte, neben dem Fair-Siegel zusätzlich ein Bio-Zertifikat.


Tipps

  • Kaufen Sie fair gehandelte Produkte. Achten Sie auf die Gütesiegel, sie sind die Zeichen für gerechte Handelsweisen.
  • Gehen Sie in einen Weltladen oder zu einem entsprechenden Basar und schauen Sie, wie viele fair gehandelte Produkte es gibt. Die Palette reicht von Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzen, Bananen, Honig, Schokolade oder Süßigkeiten bis hin zu Teppichen, Blumen, Taschen, Fußbällen, Trikots und Kleidung. Hier bekommen Sie neben den Waren auch Beratung und Informationen.
  • Fair gehandelte Produkte können Sie auch in vielen Supermärkten kaufen. Sprechen Sie Ihre Händler an, falls kein entsprechendes Angebot vorhanden ist, oder bitten Sie um eine Erweiterung des Sortiments.
  • Über das Internet können Sie ebenfalls Produkte bestellen. Schauen Sie auf der Seite www.gepa.de

Die Faire Woche

ist eine bundesweite Aktionswoche rund um das Thema Fairer Handel. Es finden zahlreiche Veranstaltungen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen oder Einzelpersonen statt, mit dem gemeinsamen Ziel, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.  http://www.faire-woche.de

Weitere Informationen finden Sie auch im www.infonetz-owl.de

 

 

Jedes Blatt hat zwei Seiten - Papiersparen macht Schule

Papier begleitet uns wie kaum ein anderes Material.
Beim Gang zur Toilette, beim Filtern des Kaffees, als Träger all der aktuellen Meldungen in der Zeitung, als Fahrschein, Taschentuch, Kontoauszug oder Brötchentüte.
Der Papierverbrauch in Deutschland hat sich seit 1950 verzwölffacht. Jeder Bundesbürger verwendet durchschnittlich 250 Kilogramm Papier pro Jahr. Dies entspricht etwa der Papiermenge eines Harry Potter-Bandes pro Tag.


Die Herstellung von Papier ist ein aufwendiger technischer Prozess. Insbesondere die Produktion von Papier aus frischen Holzfasern belastet die Umwelt und das Klima durch problematische Chemikalien im Abwasser und durch sehr hohe Wasser-, Energie- und Holzverbräuche.


Recyclingpapiere – also Papierarten, die aus wiederverwertetem Altpapier bestehen – vermindern diese Umweltbelastungen erheblich. Der Rohstoff Holz wird eingespart – Wälder werden geschützt, und es werden rund zwei Drittel weniger Energie und Wasser verbraucht. Manchmal wird Recyclingpapier daher richtigerweise „Umweltschutzpapier“ genannt.
Die Qualität (Reißfestigkeit, Druckereignung usw.) der Recyclingpapiere ist mittlerweile genauso gut wie bei anderen Papiersorten, und wenn das „reine Weiß“ ganz wichtig ist: es gibt auch weißes Recyclingpapier, bei dem mittels „Deinking“ alle Farbreste aus dem Altpapier spurlos entfernt worden sind.

 

Für Umwelt- und Klimaschutz:

  • Weniger Papier ver(sch)wenden; jedes Blatt beidseitig nutzen
  • Nicht mehr benötigtes Papier zur Papiersammlung geben
  • Kaufen Sie nur Recycling-Papiere, am sichersten am Umweltsiegel „Blauer Engel“ zu erkennen. (Andere Symbole oder der Hinweis „ungebleichtes oder chlorfrei gebleichtes Papiersind kein Zeichen für Umweltfreundlichkeit. Diese Papiere werden aus neuem Zellstoff hergestellt, lediglich mit einem etwas geringeren Chemikalieneinsatz.)
  • Auch im Hygienebereich, also bei Toilettenpapier, Taschentüchern oder Küchenrollen ist es sinnvoll Recyclingpapier-Produkte verwenden. Für den Einmaleinsatz brauchen keine wertvollen Rohstoffe verschwendet werden
  • Fragen Sie nach Umweltschutzpapier- Materialien, fordern Sie Ihre Händler auf ein entsprechendes Angebot vorzuhalten. Leider ist in den letzten Jahren das Angebot an Umweltschutzpapier sehr zurückgegangen.
  • Gerade Kinder sollten erfahren, dass es wichtig und richtig ist nur recyceltes Papier zu verwenden
  • Liebe Eltern, Lehrer Erzieher und alle anderen Vorbilder: leben Sie sparsamen, nachhaltigen Umgang mit Papier vor. Statten Sie den Nachwuchs mit umweltfreundlichen (Papier)Materialien aus.

Informationen dazu finden sich bei der Initiative 2000plus, mit Schulmaterial aus Recyclingpapier www.treffpunkt-recyclingpapier.de oder unter www.initiative-papier.de.

Und im www.infonetz-owl.de

 

 

Grillen

... ist ein Sommervergnügen.

Hier einige Tipps für klima- und umweltbewusste GrillfreundInnen

Kohle

Am besten Holzkohle mit dem FSC-Siegel verwenden, www.fsc-deutschland.de

Das Siegel kennzeichnet Holzprodukte aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Diese Kohle ist bisher zwar selten, aber es gibt sie. Fragen Sie bei Ihrem Händler nach entsprechender Kohle und signalisieren Sie damit, dass Sie ein entsprechendes Produkt bevorzugen.

Das DIN-Prüfzeichen ist ein weiteres Merkmal für gute Holzkohle, es garantiert, dass unbehandelte Hölzer verwandt wurden.

Anzünder ohne Chemie

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, BUND empfiehlt stattdessen lieber Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holzspäne zu benutzen. Brennspiritus oder Benzin sollten auf keinen Fall zum Anzünden eingesetzt werden. Beim Versuch, den Grill mit solchen Brandbeschleunigern anzuzünden, kann es nur allzu leicht zu meterhohen Stichflammen und großräumigen Verpuffungen mit folgenschweren Unfällen kommen.

Keine Müllberge

Verwenden Sie Mehrweggeschirr- und besteck. Am besten bringt jeder eine Garnitur mit, dann teilt sich das Spülen auch gerecht auf. „Einmalgrills“ tragen wie alle Einweggegenstände zu unnötigem Abfallaufkommen bei und sind im Sinne von Klima- und Umweltschutz abzulehnen.

Mehr Gemüse

Probieren Sie statt Fleisch auch Champignons, Kartoffeln, Auberginen, Tomaten, Maiskolben oder Zucchini; mit Öl, Kräutern, Knoblauch usw. gewürzt.  Am Stück oder auf Spieße gesteckt, gegrillt und mit feinen Soßen gereicht, schmecken sie vorzüglich.

Weniger Fleisch zu essen ist gesünder, es ist auch ein ein Beitrag zum Klimaschutz; rund ein Fünftel der klimaschädlichen Treibhausgase entstehen durch die Viehzucht.

Verwenden Sie möglichst kein Fleisch aus Massentierhaltung.

Gesundheitsschädliche Stoffe vermeiden

Achten Sie darauf, dass kein Fett oder ölhaltige Marinade in die Glut tropft, beim Verbrennen von Fett können gesundheitsschädliche Stoffe entstehen, die sich durch den Rauch am Grillgut ablagern.

Um zu verhindern, dass Fett in die Glut tropft empfiehlt sich eine dünne Steinplatte aus Speckstein oder Schiefer auf dem Rost oder anstelle des Grillrostes;  Alufolie- oder schalen zu diesem Zweck, sind aus Umweltschutzgründen nicht sinnvoll.

Grundsätzlich sollte die Holzkohle komplett durchgeglüht sein und nicht mehr qualmen, ehe die Leckereien auf den Rost gelegt werden.

 

Internetseite mit Rezepten: www.schrotundkorn.de/1997/sk970606.htm

Buchtipp:
Jutta Grimm (2004),
Vegetarisch grillen
pala-verlag, Darmstadt;
9,80 Euro

 

Energiesparlampen - warum sie besser sind

Gute Energiesparlampen haben eine lange Lebensdauer und verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Damit helfen sie beim Stromsparen und Klimaschützen.

Achten Sie auf Qualität, denn es gibt große Unterschiede und nicht jedes Schnäppchen für 2 oder 3 Euro hält, was es verspricht. Informieren Sie sich in neutralen Testberichten, z.B. Stiftung Warentest.

Mittlerweile gibt es Energiesparlampen in unterschiedlichsten Ausführungen: in der klassischen Energiesparlampenform, in Kerzen-, Glühlampen- oder Reflektorform, für große Fassungen (E27) oder kleine Fassungen (E14) und auch dimmbare Exemplare sind erhältlich.

Energiesparlampen können in ganz verschiedenen Lichtfarben gewählt werden, warmweißes Licht für eine gemütliche Atmosphäre oder tageslichtweiß für den Arbeitsplatz.

Im Verlauf der langen Betriebsdauer nimmt die Helligkeit der Energiesparlampen etwas ab, auch wird die auf den Verpackungen angegebene Wattleistung nicht immer erreicht. Dies gilt es bei der Auswahl zu bedenken.

Alte Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll, da sie geringe Mengen an Quecksilber enthalten. Im Sondermüll werden sie fachgerecht entsorgt und verwertet.

Dieser Aspekt wird immer wieder kritisch gegen Energiesparlampen angeführt. Rainer Grießhammer vom Freiburger Öko-Institut rechnet dazu vor:

Selbst wenn alles Quecksilber aller verkauften Lampen in die Umwelt gelänge, sei das immer noch weniger als die Mengen, die durch den eingesparten Strom vermieden würden. Denn bei der Verbrennung von Kohle werden erhebliche Mengen Quecksilber frei.

Detaillierte Informationen zu Energiesparlampen bietet das Umweltbundesamt auf folgender Internetseite:

Bye bye Glühbirne!

Eine Broschüre mit dem Titel „Bye bye Glühbirne ... warum Energiesparlampen besser sind ist dort ebenfalls kostenlos zu bestellen.